Anglerverein Rostock-West e.V.

Fischerei

Heute fand die Kreisdelegiertenkonferenz des KAV statt. Mit diesem Beitrag möchte ich gern die dortig geteilten Informationen weitergeben.
Als Gäste waren vertreten: 

  • LAV MV e.V. - Präsident. Prof. Dr. Karl-Heinz Brillowski
  • Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern - Andreas Reuter

Im Rechenschaftsbericht für das Vereinsjahr 2018 wurde eifreudiger Weise mitgeteilt, dass die Anerkennung als Naturschutzorganisation erneut nachgewiesen werden konnte.
Der Sildemower See bleibt weiterhin das Sorgenkind des KAV... wo alle anderen Pachtgewässer wie die Mühlenteiche, der Schwanenteich sowie die Riekdahler Kiesgrube einen guten Zustand aufweisen, zeigt der Sildemower See erhöhte Phosphorwerte. Trotz Gegenmaßnahmen konnte der erhöhte Wert leider nicht gesenkt werden und teilweise sogar Blaualgenblüten nachgewiesen werden. Die Sauberkeit an den Gewässern wird für befriedigend befunden und es gibt stetig ein Potenzial nach oben. Leider gibt es weiterhin Sportfreunde, welche Wurmdosen und Verpackung nicht ordnungsgemäß entsorgen. Auf der anderen Seite ist jedoch auch nicht zu vernachlässigen, dass es auch Sportfreunde gibt, welche regelmäßig Säuberungsaktionen durchführen.

Zum Artenschutz auf Eurpopaebene gibt es positive Signale bezüglich der Regelung für den Schutz des europäischen Aales. Die EU-Fischereiminister haben sich am 18.12.2018 in Brüssel darauf geeinigt die 3-Monatige Schonzeit für den Aal 2019 in Nordatlantik, Nord- und Ostsee fortzusetzen.
Des weiteren soll die Reichweite um den Mittelmeerraum erweitert werden. Die Schonzeit betrifft gleichermaßen Berufs- sowie Freizeitfischerei und umfasst alle Lebensstadien also auch Aale <12cm (Glasaal). Die Binnenfischerei ist von dieser Schonzeit ausgenommen. Mitgliedstaaten sind aufgefordert im Zeitraum von 01.09 bis 31.01 ein dreimonatiges Zeitfenster für ein absolutes Fangverbot für Aale zu erlassen.

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Auch das Jahr 2019 hält wieder einige Sonderregelungen bereit. Dieses Mal sind es jedoch Lockerungen zu den Regelungen im letzten Jahr.

Für den Dorsch in der westlichen Ostsee wurde das Baglimit gegenüber 2018 auf 7 Dorsche angehoben und es entfällt die Schonzeit, was sicherlich auch den Angeltourismus und die Kutterbetreiber sicherlich ebenso erfreut wie jeden Angler.

Beim Hering haben vor allem der Angeltourismus und die Angelläden richtig Glück, denn nach dem Temperatureinbruch letztes Jahr und den daraus entstandenen Folgen wie Stocklaich und dem Verenden vieler Fische wurde für die Hobbyfischerei sprich Angler im Gegensatz zur Berufsfischerei keine Begrenzung eingeführt. Dennoch ist es sicherlich hilfreich sich vor allem in diesem Jahr was den Hering angeht etwas zu zügeln.

Wir wünschen unseren Berufsfischern auf jeden Fall eine schnelle Besserung der Situation und hoffentlich geringe Einbußen.

Somit einen erfolgreichen Start und ein langanhaltendes Petri an alle Petrijünger.

Auf der Seite Anglerdemo.de ist am 13.02.2018 ein Beitrag erschienen, welchen wir gern teilen möchten:

- Presseinformation -
Angler klagen gegen das Bundesamt für Naturschutz

Am heutigen Montag, den 12. Februar 2018 wird der Hamburger Rechtsanwalt Prof. Dr. Holger Schwemer beim Verwaltungsgericht Schleswig Klage gegen die Einschränkungen für die Freizeitfischerei durch die am 27.09.2017 erlassene Verordnung über die „Festsetzung des Naturschutzgebietes Fehmarnbelt“ einreichen.

„Warum wird im Fehmarnbelt nur das Angeln verboten, während gleichzeitig nahezu alle anderen Nutzungsformen weiterhin erlaubt bleiben, das kann ich nicht nachvollziehen“, so Thomas Deutsch von der MS Einigkeit, dessen Betrieb, stellvertretend für alle betroffenen Angler und angeltouristischen Betriebe, gegen die Verordnung klagt.

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Am Sonnabend den 21.07.2018 fand das vierte gemeinsame Kinder- und Jugendangeln statt.

 

Gemeinsam mit dem Kreisanglerverband Rostock Stadt (KAV) wurde bei schönstem Wetter Kindern und Jugendlichen am Mühlenteich in Evershagen die Schönheit des Angelns in der freien Natur nahegebracht. Und das nicht nur in Theorie, sondern auch in der Praxis, denn geangelt wurde mit der Handangel auf Friedfisch.

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Nachdem es nun nach diversen Zuständigkeitsgerangel, Anträgen, Gesprächen und Ortsbegehungen eine Genehmigung für den Schilffschnitt am Mühlenteich Evershagen gibt, soll dieser Schilffschnitt nun auch kurzfristig umgesetzt werden. Da unter anderem eine Auflage den Schnitt nur bis zum 28. Februar zulässt, wurde hierfür der 13.02.2011 als Termin festgesetzt.

Es besteht hier nun, zusätzlich zu den beiden normal geplanten Umwelttagen, für alle Vereinsmitglieder die Möglichkeit ihre Aufbaustunden abzuleisten. Treffpunkt ist wie immer direkt am Mühlenteich in Evershagen um 9 Uhr. Wir hoffen auf rege Teilnahme um endlich wieder mehrere gut nutzbare Angelstellen zu schaffen.